Besonders behütet, besonders erzogen – die Kinder von Waldorfpädagogen. Das fruchtet doch sicher, oder?
“Wenn sie jung sind, sitzen sie auf der Mauer und sehen aus, als könnten sie nie etwas tut; werden sie älter, hüpfen sie herunter und legen los!”
… meinte eine Freundin, die vier Kinder durch die Waldorfschule geschleust hat und reiche Erfahrungen damit hatte, dass überproportional viele Sprößlinge von Waldorfpädagogen unter jenen sind, die mobben. Harte Aussage? Auch unsere Erfahrung – und natürlich schaut man als Lehrkraft tendenziell eher weg, wenn Kinder von Kolleginnen und Kollegen betroffen sind. Jedenfalls haben wir es nie erlebt, dass jene Kinder und deren Verhalten einmal thematisiert worden wäre. Ein besonderer Treppenwitz besteht darin, dass die eigenen Kinder als “waldimässig” und “Waldörfler” beschimpft werden von jenen, die es sind. Verkehrte Welt, ich seh’ Dich gerne!