In einer neueren “Erziehungskunst” wird Bezug genommen auf einen “bedeutsamen” Gedanken Rudolf Steiners: Für den “modernen” Lehrer gelte es festzustellen, ob er eine “ersprießliche Beziehung” zum werdenden Menschen herstellen könne, ob er mit seiner ganzen Seele untertauchen könne in das Wesen des werdenden Menschen.
Nun, das sind immer so die netten Ansprüche, mit denen man konfrontiert wird, wenn Waldorfpädagogik und ihre besondere Qualität ins Spiel kommt. An unserem Fall kann man sehen, dass eine Lehrerin bezüglich eines solchen Ansatzes total versagt – und dies nicht nur in unserem Fall, sondern in schöner Regelmäßigkeit in Jahresfrist immer wieder aufs Neue! -, und trotzdem hoch geachtet vom “Lehrkörper” und von den Eltern ist. Charisma halt, und alle fliegen darauf herein, auch noch Jahre danach. Da behauptet etwas, geerdet zu sein und ist es doch nicht.
“Ersprießliche Beziehung”
Mai 22, 2011 von anubis2000